Der Name Gugumuck ist in Wien längst ein Synonym für nachhaltige Landwirtschaft und innovative Landwirtschaftskonzepte. Nun wurde der Wiener Schneckenzüchter in die Liste der Top 50 Farmers aufgenommen – eine prestigeträchtige Auszeichnung, die Landwirte für ihre besonderen Beiträge zur nachhaltigen und innovativen Landwirtschaft ehrt. Doch was genau macht diese Anerkennung so bedeutend, und warum ist sie gerade für den 10. Wiener Gemeindebezirk, Favoriten, eine besondere Errungenschaft?
Die Top 50 Farmers – Eine Plattform für zukunftsweisende Landwirtschaft
Die Initiative Top 50 Farmers zeichnet jedes Jahr Landwirte aus, die durch innovative, nachhaltige und zukunftsorientierte Methoden Maßstäbe setzen.

Dabei stehen ökologische Landwirtschaft, Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonende Produktion im Fokus. Die ausgezeichneten Betriebe kommen aus verschiedenen landwirtschaftlichen Bereichen, von Viehzucht über Gemüseanbau bis hin zu Spezialkulturen wie Weinbau oder eben hier Schneckenzucht.
Diese Anerkennung ist nicht nur ein Ritterschlag für die Landwirte selbst, sondern auch eine Inspirationsquelle für die gesamte Branche. Ziel der Initiative ist es, zukunftsweisende Konzepte hervorzuheben und den Austausch zwischen innovativen Landwirten zu fördern.
Gugumucks besondere Auszeichnung – Warum Schnecken Zukunft haben
„In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und alternative Proteinquellen immer wichtiger werden, spielt die Schneckenzucht eine zunehmend bedeutende Rolle“ so Gugumuck
Sein Hof am Rande des 10. Wiener Gemeindebezirk steht für eine umweltfreundliche Landwirtschaft, bei der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft im Mittelpunkt stehen.

Gugumuck nutzt innovative Methoden, um Schnecken als hochwertige, umweltfreundliche Delikatesse zu etablieren. Sein Ansatz ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich.
Mit seiner Aufnahme in die Liste der Top 50 Farmers wird seine jahrelange Pionierarbeit nun offiziell gewürdigt. Es zeigt, dass alternative und nachhaltige Ansätze in der Landwirtschaft nicht nur möglich, sondern auch notwendig sind.
Gugumuck – Mehr als nur Schneckenzucht
Doch Andreas Gugumuck ist weit mehr als nur ein Schneckenzüchter.
Sein Betrieb ist ein echtes Erlebniszentrum für nachhaltige Landwirtschaft. Besucher können auf dem Hof nicht nur mehr über die Aufzucht und Verarbeitung von Schnecken erfahren, sondern auch an kulinarischen Events und Workshops teilnehmen.
Die Wiener Schnecke, die hier kultiviert wird, gilt als Delikatesse und hat eine lange Tradition in der österreichischen Küche. Durch seine Arbeit bringt er dieses vergessene Kulturgut wieder auf die Teller und trägt dazu bei, eine nachhaltige Esskultur zu fördern.

Sein Konzept umfasst:
- Zero-Waste-Prinzipien: Alles Essbare am Gugumuck Hof wird inklusive der Reste verwendet.
- Regenerative Landwirtschaft: Erzeugung von Nahrungsmitteln ohne Pestizide, mit fruchtbaren Böden und im harmonischen Einklang mit der Natur.
- Direktvermarktung & Erlebnisgastronomie: Kunden können die Produkte direkt am Hof genießen.

Ein Gewinn für Favoriten und Wien
Dass Gugumucks Schneckenhof ausgerechnet in Favoriten, dem 10. Wiener Gemeindebezirk, beheimatet ist, macht diese Auszeichnung noch besonderer. Favoriten ist bekannt für seine urbane Vielfalt, doch dass hier eine der innovativsten landwirtschaftlichen Betriebe Europas beheimatet ist, zeigt das enorme Potenzial des Bezirks.
Gugumucks Erfolg beweist, dass Landwirtschaft auch in der Stadt funktionieren kann – und dass nachhaltige Lebensmittelproduktion nicht nur ein Trend, sondern die Zukunft ist. Sein Betrieb inspiriert zu zukunftsfähiger Ernährung und nachhaltiger Produktion.

Fazit: Ein Vorbild für nachhaltige Landwirtschaft
Die Auszeichnung als einer der Top 50 Farmers ist eine wohlverdiente Anerkennung für Andreas Gugumuck und seine Vision von einer nachhaltigen Landwirtschaft. Sein Betrieb zeigt eindrucksvoll, dass Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können und dass nachhaltige Lebensmittelproduktion auch in einem urbanen Umfeld möglich ist.
Für Wien und insbesondere für Favoriten ist dies ein bedeutender Meilenstein – ein Zeichen dafür, dass nachhaltige Landwirtschaft nicht nur auf dem Land, sondern auch in der Stadt gedeihen kann.